Wuppertaler SV

Wuppertaler SV Webseite

Bildquelle: Screenshot der Webseite vom Wuppertaler SV (www.rotblau-dart.de), Aufnahme vom 01.11.2014

Der Verein ist am 8. Juli 1954 gegründet worden und ging aus der Fusion vom SSV 04 Wuppertal (Stadtteil Elberfeld) sowie dem damals noch erfolgreicheren Verein TSG Vohwinkel 80 (Stadtteil Vohwinkel). Die Seite aus Vohwinkel brachte Rot und die Elberfelder brachten die Farbe Blau mit zur neuen Mannschaftsfarbe ein. Er trägt seine Heimspiele im Stadion am Zoo aus und spielt gegenwärtig in der Regionalliga West. Geographisch ist der Sportverein in der Stadt Wuppertal in Nordrhein – Westfalen angesiedelt.

Die Geschichte des Wuppertaler SV

Wie bereits erwähnt, entstand der Wuppertaler SV im Sommer 1954 aus der Fusion zweier Vereine. In der Folgezeit konnte der Sportverein einige Erfolge feiern. Besonders hervorzuheben ist der Aufstieg in die Bundesliga, der den Fußballherren des Wuppertaler SV im Jahr 1972 gelungen ist. Im Jahr darauf gelang des dem Verein sogar, am UEFA-Cup teilzunehmen. Zudem gelang es dem Wuppertaler SV, in den ersten drei Jahren nach dem Bundesligaaufstieg im Jahr 1972 einen der besten Stürmer zu stellen, nämlich in Person von Günter Pröpper.

Ebenjener Pröpper ist in der in der äußerst erfolgreichen Saison 1972/1973 in der Fußball Bundesliga der drittbeste Torjäger mit insgesamt 21 Toren geworden. Vor ihm lagen nur noch die Topstars Jupp Heynckes und Gerd Müller. Auf jedes Hoch folgt bekanntlich auch ein Tief – so auch beim Fußballclub aus Wuppertal. Denn im Jahr 2013 musste die Insolvenz angemeldet werden, was dann zu einem Zwangsabstieg aus der vierten Liga für den Verein geführt hat.

Die Fusion „Bruder Vereine“

Als die Vereinigung forciert worden ist, gab es nicht nur Befürworter, sondern mitunter auch Kritik zu der Fusion Bruder Vereine. Das lag an Disparitäten, da die „Speckjäger“ aus Elversfeld als vermögend galten. Dagegen standen die „Füchse“ aus Vohwinkel. Jedoch muss man der Vollständigkeit halber anmerken, dass die Fußballmannschaften beider Vereine schon vorher zum Teil für Freundschaftsspiele gemeinsame Sache getrieben haben und als ein Sportverein auf dem Feld standen. So etwa bei einem Freundschaftsspiel gegen den großen Fußballverein Manchester City aus Großbritannien, den man sogar mit 2:1 besiegen konnte. In der Retrospektive bekommst besonders der Oberbürgermeister Heinrich Schmeißing viel Anerkennung, da er sich um diplomatische Vermittlungen bemüht hat. Der Unternehmer Friedhelm Runge ist im Jahr 1991 zum Präsidenten des Wuppertaler SV geworden und behielt diesen Posten bis zum Jahresbeginn 2013 inne – nachdem er mehr als 21 Jahre Präsident des Sportvreins gewesen ist.

Die jüngere Vergangenheit des WSV

Im Verein gibt es neben Fußball viele verschiedene Sportarten, die betrieben werden können. Auch in der jüngeren Vergangenheit hat sich Einiges im Sportverein getan. Zum 01.07.2004 fusionierten der Wuppertaler SV und der SV Borussia Wuppertal. Die Vereinsfarben blieben vollständig die des Wuppertaler SV, das blau-rot, der Name änderte sich nach der Fusion in Sommer 2004 (des Weiteren auch das Jahr des 50-jährigen Jubiläums) hin zum Wuppertaler SV Borussia. Im Frühsommer 2013 ist der Namenszusatz Borussia wieder aus der Vereinsbezeichnung abgewählt worden. Grund hierfür waren mangelnde Identifikationsmöglichkeiten für die Fans und auch mehrere Ansprachen bei den Mitgliederversammlungen.

Der Wuppertaler SV heute

Gegenwärtig hat der Wuppertaler SV neben der ersten Mannschaft im Herrenberez, die in der Regionalliga West spielt, auch noch eine zweite Mannschaft und dazu noch Jugendmannschaften. Neben dem Fußball, werden auch noch weitere Sportarten angeboten, so nämlich Abteilungen für Darts, Fitness, Gold, Futsal, Leichtathletik, Kinderturnen, Handball und auch für Tischtennis. So konnte etwa die Handballabteilung des WSV im Jahr 1995 in die zweite Bundesliga Nord aufsteigen. Was die Leichtathletik betrifft, konnte man auch beeindruckende Erfolge erzielen. Besonders in den 1960-er Jahren nahmen viele Athleten des WSV bei internationalen Wettbewerben wie Europa- und Weltmeisterschaften Teil und auch bei den Olympischen Spielen und das auch sehr erfolgreich.

So wäre etwa der 400-Meter-Läufer Manfred Kinder zu nennen, der in Rom Silber und Mexiko-Stadt Bronze bei den Olympischen Spielen holen konnte. Des Weiteren stellt der WSV, seit der Fusion mit der Futsal Selecao Wuppertal im Jahr 2016, eine Futsalmannschaft, die seit 2016/2017 in der obersten Spielklasse, in der Futsalliga West spielt. Auf all diese Ligen können Sie auch Sportwetten abschließen, suchen Sie sich einen guten Wettanbieter für Sportwetten aus und tippen Sie ihre nächste Wette einfach mal online. Aktuell hat Betway einen sehr guten Neukundenbonus im Angebot.

Bekannte Spieler und Trainer des Vereins

Der WSV hat es geschafft, einige bekannte Fußballer beziehungsweise Trainer hervorzubringen. Allgemein ist da natürlich Errich Ribbeck zu nennen, der Ende der 1990-er Jahre Trainer der Fußball Nationalmannschaft gewesen ist. Ein Spieler, der zwischen 2006 und 2008 für den WSV aktiv war und sogar Torschützenkönig in der Regionalliga war und anschließend unter anderem für Vereine aus der ersten und zweiten Bundesliga aktiv gewesen ist, ist Mahir Sağlık.

Die einzelnen Abteilungen beim Sportverein

Der WSV verfügt über eine große Diversität der Abteilungen. So gibt es auch Dart im WSV. Die dortige Herrenmannschaft spielte in der Saison 2019/2020 in der Regionalliga West und platzierte sich sehr dicht an den Abstiegsrängen. Dart bleibt auch während Covid-19 ein symbolträchtiges Thema beim WSV. So gaben Mitte Juni 2020 die Mitglieder der Abteilung Dart vom WSV bekannt, dass sie die Abteilung geschlossen verlassen und unter neuem Namen in der nächsten Saison beim Dart antreten würden, da in ihren Augen alte, negative Muster wieder stärker aufgetreten wären. Die Fußballabteilung hat viele Jugendmannschaften und zudem auch eine Frauenmannschaft, die in der Saison 2019/2020 in der Kreisliga A angetreten ist. Der Fokus des WSV ist und bleibt also der Fußball und es wird gehofft, in Zukunft an alte Erfolge anknüpfen zu können.